Unsere Geschichte



Demant ist eine weltweit führende, im Bereich der Hörvorsorge tätige Unternehmensgruppe, die Lösungen und Dienstleistungen anbietet, um Menschen mit Hörverlust zu helfen, mit ihrem Umfeld in Verbindung zu treten und zu kommunizieren. Seit über einem Jahrhundert spielt die Demant Gruppe eine entscheidende Rolle bei der Entwicklung von innovativen Technologien und Know-how, um das Gehör und die Gesundheit der Menschen zu verbessern. Demant ist in allen Geschäftsfeldern – von Hörgeräten über Hörimplantate und Diagnosegeräte bis hin zur Hörvorsorge – auf der ganzen Welt aktiv und engagiert. Die Gruppe ist zudem in dem wachsenden Geschäftsfeld intelligenter Audiolösungen für Spiele und Bürokommunikation tätig.

Die Demant Gruppe ist auf einem globalen Markt mit Unternehmen in mehr als 30 Ländern tätig, beschäftigt mehr als 21 000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und erwirtschaftet einen Jahresumsatz von 22 Milliarden DKK. Unsere Produkte werden in mehr als 130 Ländern verkauft, in denen wir lebensverändernde Lösungen für die Hörgesundheit bereitstellen.

Von den unabhängigen Fachhändlern und grossen Einzelhandelsketten bis hin zum Audiologen, zum HNO-Arzt, zur Kinderkrankenschwester oder zum Spitalchirurgen arbeiten wir mit unseren Kunden und Partnern zusammen, um die individuellen Bedürfnisse des Endverbrauchers zu erfüllen.



Im Jahr 1904 gründete Hans Demant das Unternehmen, das heute unter dem Namen Demant bekannt ist. Ein Jahr später reiste er nach London, um ein Hörgerät für seine hörgeschädigte Frau Camilla zu kaufen. Ihr Sohn William übernahm später die Firma, und 1957 schenkte er die Aktien des Unternehmens der William Demant Foundation – dem heutigen Hauptaktionär der Demant A/S.

Heute ist die Demant Gruppe Marktführer im Bereich der Hörgesundheit und in den Geschäftsfeldern Hörgeräte, Hörimplantate, Diagnosegeräte und intelligente Audiolösungen tätig.
 

  • 1904

    Hans Demant, der seiner hörgeschädigten Ehefrau unbedingt helfen möchte, kauft ihr ein Hörgerät, nachdem er erfahren hat, dass die in Dänemark geborene Königin Alexandra von England bei ihrer Krönung 1902 ein solches trug. Er schliesst einen Vertrag mit dem amerikanischen Hersteller General Acoustic Company ab und verkauft sein erstes Hörgerät in Odense, Dänemark.

  • 1907

    Hans Demant zieht mit seiner Familie nach Kopenhagen, wo er das erste Acousticon Hörgerät mit einem Doppelmikrofon und vier Ohrhörern für den Einsatz in Kirchen vertreibt.

  • 1908

    Hans Demant übernimmt mit einem wachsenden Auftragsbuch den Alleinvertrieb von Acousticon Hörgeräten für Skandinavien.

  • 1910

    Hans Demants Sohn William übernimmt die Firma nach dem Tod seines Vaters und baut sie gemeinsam mit seiner Mutter Camilla weiter aus.

  • 1920

    William Demant erkennt eine Geschäftsmöglichkeit und beginnt Kirchen in Dänemark aufzusuchen; er lässt in mehreren Kirchen im ganzen Land spezielle Acousticon-Kirchenhörgeräte installieren.

  • 1923

    William verlegt die Firma ins Zentrum von Kopenhagen und beginnt eine Lizenzproduktion von Hörgeräten. Der neue Hörgerätename Acousticus wird eingetragenes Warenzeichen.

  • 1929

    William beginnt mit dem Import von nicht endmontierten Hörgeräten ohne Kabel und Batterien. Er richtet auf dänischem Boden eine Produktionslinie für die Gerätemontage ein.

  • 1938

    Das modernste Kino Dänemarks, das Palladium, wird mit dem Acousticon Seatphone von William Demant eröffnet; es ermöglicht hörgeschädigten Kinobesuchern, den Soundtrack von speziell umgebauten Sitzen aus zu verfolgen.

  • 1939

    Das Unternehmen hat jetzt 15 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Auf dem Flughafen Kastrup werden Lautsprechersysteme installiert.

  • 1940

    Während des Zweiten Weltkriegs (1939-1945) kann William Demant keine Waren aus den USA, England oder Frankreich importieren. Er beschliesst daher, Komponenten für die neuesten Acousticon-Geräte in Dänemark zu produzieren. Dann stellt er das erste, in Dänemark unter Lizenz gefertigte Hörgerät, das Acousticus, her – es ist eine Kopie des ursprünglichen Acousticon-Modells.

  • 1946

    William Demant geht eine Partnerschaft mit dem amerikanischen Hörgerätehersteller Charles Lehman ein. Gemeinsam gründen sie die amerikanisch-dänische Oticon Corporation mit Hauptsitz in Kopenhagen.

  • 1957

    William und seine Frau Ida Emilie spenden die Firmenanteile der Familie an „William Demant and wife Ida Emilie’s Foundation also called the Oticon Foundation” („William Demant und seine Frau Ida Emilie-Stiftung, auch die Oticon Stiftung genannt“). Hauptziel der Stiftung ist die Wohltätigkeit mit besonderem Schwerpunkt auf der Hilfe für Menschen mit Hörbehinderung. Heute hat die Oticon Foundation ihren Namen in William Demant Foundation geändert und ist Hauptaktionär der Demant A/S, der über die Investmentgesellschaft William Demant Invest A/S ca. 55-60 % der Aktien hält.

  • 1968

    Bent Simonsen, Henning Mønsted, Torben Nielsen und Bengt Danielsen übernehmen die Leitung von Oticon, Bent Simonsen wird Geschäftsführer. Eröffnung von Niederlassungen in Norwegen und in der Schweiz.
  • 1973

    Die Produktionsanlagen werden durch eine Fabrik in Dänemark und eine Fabrik in Schottland erweitert.

  • 1977

    Das Forschungszentrum Eriksholm wird eingeweiht.

  • 1978

    Das weltweit erste Hörgerät mit Umschaltmöglichkeit zwischen omnidirektionalen und direktionalen Mikrofonen, das Oticon E24V, wird auf den Markt gebracht.

  • 1983

    Die Oticon Holding wird gegründet.

  • 1988

    Lars Kolind wird zum CEO von Oticon ernannt.

  • 1991

    Die Firmenzentrale zieht an einen neuen Standort am Strandvejen in Hellerup um. Unter dem Motto "Zeit, das Undenkbare zu denken" werden im gesamten Unternehmen neue und revolutionäre Arbeitsweisen eingeführt. Mit Lars Kolind und ab Januar 1992 mit Niels Jacobsen an der Spitze tritt Oticon in eine neue Transformationsphase ein.

  • 1995

    1995 wird ein Jahr wesentlicher Veränderungen: Im Januar erwirbt die Gruppe Bernafon – einen Hörgerätehersteller mit Sitz in der Schweiz, der heute noch ein Unternehmen der Demant Gruppe ist. Die Übernahme umfasste auch den Diagnosegerätehersteller Maico und legte damit den Grundstein für den Diagnostikbereich der Gruppe. Im Mai wird die Oticon Holding an der Kopenhagener Börse notiert.

  • 1996

    Oticon bringt das erste volldigitale Hörgerät DigiFocus auf den Markt. Benutzer geniessen jetzt eine vollautomatische Lautstärkeregelung und eine makellose Klangqualität.

  • 1997

    Im Mai ändert die Muttergesellschaft Oticon Holding A/S ihren Namen in William Demant Holding. Ausserdem wird in diesem Jahr Phonic Ear erworben. Im Dezember tritt Lars Kolind zurück, Niels Jacobsen wird zum CEO ernannt, übernimmt ab April 1998 die Leitung und treibt das Unternehmen weiter auf dem Weg zum internationalen Erfolg voran.

  • 2000

    Übernahme von Interacoustics. Interacoustics stellt Audiometer her und ist heute ein wichtiger Teil der Geschäftsaktivitäten von Demant Diagnostic Instruments.

  • 2003

    Sennheiser Communications A/S wird als Joint Venture zwischen der deutschen Sennheiser electronic GmbH & Co. KG und der William Demant Holding A/S gegründet.

  • 2007

    Oticon bringt Epoq auf den Markt, ein einzigartiges Produkt mit drahtloser Binaural-Funktion, das mehr über die Art und den Ursprung von Geräuschen verrät als jede andere am Markt verfügbare Lösung.

  • 2008

    Mit der Übernahme von Amplivox im Jahr 2008 und Grason Stadler im Jahr 2009 festigt der Geschäftsbereich Diagnostikinstrumente der Demant Gruppe seine Position als weltweit grösster Anbieter von Diagnosegeräten.

  • 2009

    Oticon Medical steigt in den Markt für knochenverankerte Hörsysteme ein und bringt seine ersten Produkte auf den Markt.

  • 2010

    Durch die Übernahme von Otix Global erhält die Gruppe mit Sonic eine dritte Hörgerätemarke.

  • 2013

    Ein wichtiger Meilenstein wird mit der Übernahme des französischen Herstellers Neurelec erreicht – die Gruppe erwirbt damit den Zugang zum wichtigen Hörimplantatmarkt.

  • 2015

    Es folgt der Erwerb einer Mehrheitsbeteiligung an dem französischen Hörakustikunternehmen Audika, und die Gruppe bringt ihr eigenes Implantat unter dem Namen Neuro auf den Markt.

  • 2016

    Oticon lanciert Opn™ – ein Paradigmenwechsel in der Hörgerätetechnologie. Opn präsentiert die „OpenSound Experience“ – das weltweit erste Hörgerät mit einem dualen Kommunikationssystem (TwinLink™) und Internetverbindung.

  • 2017

    Søren Nielsen wird zum neuen CEO der William Demant Holding ernannt. Niels Jacobsen, der das Unternehmen 25 Jahre lang geleitet hat, tritt zurück und wird CEO der William Demant Invest A/S.

  • 2018

    Demant und die Sennheiser KG geben das Ende ihres Joint Venture im Bereich Headsets bekannt. Künftig werden Unternehmenslösungen und Spiele-Headsets als unabhängige Abteilung innerhalb der Demant Gruppe geführt. Im Jahr 2018 geben Demant und Philips eine Partnerschaft bekannt, in deren Rahmen Demant Hörlösungen der Marke Philips auf den Markt bringen wird und die Demant Gruppe damit über eine vierte Hörgerätemarke verfügt.

  • 2019

    Die William Demant Holding A/S ändert ihren Namen in Demant A/S und lanciert eine neue Markenstrategie zur Stützung der Zusammenarbeit innerhalb der Gruppe und zur Stärkung des Zugehörigkeitsgefühls zu einer globalen Muttergesellschaft mit einer langen Geschichte und Stiftungseigentümerschaft. Gleichzeitig wird die Oticon Foundation in William Demant Foundation umbenannt.

  • 2020

    Demant bringt EPOS auf den Markt: ein Unternehmen für High-End-Audio-Lösungen für Unternehmen und Gamer. 

  • 2021

    Oticon bringt Oticon More™ auf den Markt, das erste Hörgerät mit einem integrierten tiefen neuronalen Netzwerk (DNN), das Menschen mit leichtem bis schwerem Hörverlust ein volleres, ausgeglicheneres und müheloseres Hörerlebnis bietet.

  • 2022

    Demant erwirbt die chinesische Einzelhandelskette ShengWang. ShengWang erweitert die Demant-Gruppe um rund 500 Hörgeräteakustiker und mehr als 1.300 Mitarbeiter. Oticon kündigt die Markteinführung von Oticon Own™ an. Oticon Own™ wurde für ultimative Diskretion und überragende Klangqualität entwickelt und ist eine vollständig maßgeschneiderte Lösung für das Hören im Ohr.